Aufwärmen bewirkt, dass die gesamte Muskulatur besser durchblutet wird, die kleinen Blutgefäße öffnen sich, dadurch sinkt der Gesamtgefäßwiderstand ab und die Herzfrequenz wird reduziert. In ruhiger Belastung werden Aktivitätshormone ausgeschüttet, welche die Beweglichkeit erleichtern und verbessern. Nervenimpulse werden schneller weitergeleitet und somit steigt auch die Sauerstoffauswertung deutlich an.
Ein aufgewärmter Muskel arbeitet also effizienter und man reduziert somit die Gefahr für Verletzungen.
Bei Wettkämpfe gilt die Regel, je intensiver die Belastung ist, umso länger und intensiver sollte auch die Aufwärmphase durchgeführt werden.
Für einen Marathonläufer langt ein ca. 10-minütiges Aufwärmen.
Hingegen für eine kürzere Wettkampfdistanz z. B. 3,5km oder 10km muss man sich gut aufwärmen, da die Strecken mit einen viel höheren Tempo angegangen werden. Sinnvoll ist auch das Einbauen von kurzen Intervalls.