Artikel-Schlagworte: „Screenshot“

Aerobe Schwelle (AS) und anaerobe Schwelle (ANS)

Dienstag, 17. November 2009

Die aerobe Schwelle sowie die anaerobe Schwelle sind für die Trainingssteuerung sicherlich die zwei wichtigsten Anhaltspunkte.

Die aerobe Schwelle liegt bei ca. 2mmol/l, ab dieser Stelle kann die benötigte Energie nur durch zusätzlich Energiegewinnung aus dem anaerob-lactaziden Stoffwechselweg bereitgestellt werden.
Alles was unterhalb der 2mmol/l Grenze liegt kann der Körper durch den aeroben Stoffwechsel selbst decken.

Die anaerobe Schwelle liegt bei ca. 4mmol/l. Bei Belastungsintensitäten an dieser Schwelle liegt ein maximales Lactatgleichgewicht vor, d.h. Lactatbildung und Lactatabbau stehen gerade noch im Gleichgewicht. Man nennt diesen Zustand auch Steady-state.
Eine höhere Belastungsintensität führt zu einem starken Anstieg des Lactatspiegels. Die Sauerstoffaufnahme reicht nicht mehr aus, den Gesamtenergiebedarf zu decken, es kommt zur schnellen Erschöpfung durch Übersäuerung.

Je größer die maximale Sauerstoffaufnahme eines Sportlers ist, um so mehr Sauerstoff steht für die Aerobe Energiegewinnung zur Verfügung.
Die Sauerstoffaufnahme kann verbessert werden durch:

  • Transportkapazität des Blutes erhöht (Herz-Kreislauf, Muskulatur und Stoffwechsel, Blut, Lunge – Atmung, Nervensystem)
  • Zunahme des Schlagvolumens, der arterio-venösen Sauerstoffdifferenz

Je höher der Prozentsatz, mit dem die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit an der anaeroben Schwelle genutzt werden kann, um so besser ist die Sauerstoffausnutzung.

Hier ein Screenshot von der web4trainer Plattform wo Sie die aerobe Schwelle sowie die anaerobe Schwelle ganz einfach in die Plattform einbauen können.

AS-ANS

Superkompensation („schnelles Training“)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Superkompensation, oder auch Überkompensation genannt, ist ein Modell (Prinzip) zur Leistungserhaltung, bzw. Leistungssteigerung.
Das Prinzip der Superkompensation besagt, dass der Körper nach einer starken Trainingsbelastung (Oberschwellenbereich) und einer darauf folgende Erholung die Leistungsfähigkeit über das ursprüngliche Niveau hinaus steigert.
Das um und auf nach der Superkompensation ist sicher die darauf folgenden Regeneration, denn wir wissen, in der Regenerationsphase erholt sich der Körper und der Muskel wächst.

Wie viel Tage die Superkompensation vor dem Wettkampf ausgeübt werden soll und in welchem Maß ist je nach Sportler, Sportart und Regenerationsfähigkeit abhängig.
Profisportler wissen ganz genau wie ihr Körper funktioniert und wie viel Tage sie ihre Superkompensation vor dem Wettkampf ausüben sollen.
Ein guter Trainer kann auch oft Gold wert sein.

Wichtig ist selbst Erfahrungen zu sammeln, auf den Körper zu hören wie er reagiert und sicherlich die Ernährung abzustimmen. (Kohlenhydratspeicher aufzufüllen und genügend Eiweiß zuführen denn Eiweiß verkürzt die Regenerationsphase. Wichtig: Eiweiß und Kohlenhydrate getrennt nehmen).

Hier der Screenshot eines harten Intervalltrainings, welches nach 2-3 regenerativen Tagen eine Superkompensation bewirken kann.

LINK

superkomensation