Artikel-Schlagworte: „Leistungsdiagnostik-Daten“

Web4trainer als Laufcoach perfekt nutzen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Durch die Einbindung von Leistungsdiagnostik Daten in den täglichen Trainingsplan ist es dem Lauftrainer möglich, durch die Hinterlegung eines einzigen Kennwertes – nämlich der Wettkampf-Soll-Leistung – alle Trainingsangaben ableiten zu lassen!

Der Coach hinterlegt pro Läufer nur die Marathon Zielzeit mit dem Wettkampfpuls und dem Kilometerschnitt

(die Eingabe in den Biometrischen Daten)
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Erklärung: die 157 Puls stehen bei der Variable %lpiw1%
die 04:08 min./km stehen bei der Variable %lziw1%
und die 14,5 km/h stehen bei der Variable %lkmhiw1%

Beispiel Nr. 1

(So wird der Trainingsplan erstellt)

Ruhiger Dauerlauf, flaches Gelände
12 km DL im flachen Gelände in %lziw1_65%-%lziw1_70% min./km (%lkmhiw1_65%-%lkmhiw1_70% km/h)
mit einer Intensität von %lpiw1_74% bis %lpiw1_78% Hfz

Durch die Verwendung dieser einfachen Variablen können x-beliebig detaillierte Trainingsvorgaben erstellt werden.
Und diese Trainingsvorgaben können in der Trainingsbibliothek abgespeichert werden und stehen jederzeit zur Verfügung. Dadurch ist sportwissenschaftliches und trotzdem zeitsparendes Planen möglich!

(hier das Endprodukt wie es der Sportler sieht)
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Beispiel Nr. 2

(wieder in der Trainingsplan Ansicht)

Bahntraining: 1000 Meter Pyramide
ca. 20-30 Minuten im flachen Gelände in %lziw1_60%-%lziw1_70% min./km (%lkmhiw1_65%-%lkmhiw1_70% km/h)
mit einer Intensität von %lpiw1_74% bis %lpiw1_78% Hfz warmlaufen…

Hauptteil:
6 x 1000 Meter nach folgenden Zeitvorgaben:

2x1000m mit %lziw1_95% min./km (%lkmhiw1_95% km/h) bei %lpiw1_95% bis %lpiw1_98% Hfz
2x1000m mit %lziw1% min./km (%lkmhiw1% km/h) bei %lpiw1_98% bis %lpiw1% Hfz
1x1000m mit %lziw1_103% min./km (%lkmhiw1_103% km/h) bei %lpiw1% bis %lpiw1_103% Hfz (über Wettkampfgeschwindigkeit!!)
1x1000m mit %lziw1_95% min./km (%lkmhiw1_95% km/h) bei %lpiw1_95% bis %lpiw1_98% Hfz

abschließend in %lziw1_55%-%lziw1_65% min./km (%lkmhiw1_55%-%lkmhiw1_65% km/h)
mit einer Intensität von %lpiw1_72% bis %lpiw1_76% Hfz auslaufen…

(und das Endprodukt wie es der Sportler sieht)
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Durch die Verwendung dieser einfachen Variablen können x-beliebig detaillierte Trainingsvorgaben erstellt werden.
Und diese Trainingsvorgaben können in der Trainingsbibliothek abgespeichert werden und stehen jederzeit zur Verfügung. Dadurch ist sportwissenschaftliches und trotzdem zeitsparendes Planen möglich!

Daten der Leistungsdiagnostik im Trainingsplan richtig nutzen

Mittwoch, 19. August 2009

Web4trainer bietet durch die Einbindung von Leistungsdiagnostik-Daten in den Trainingsplan eine noch nie dagewesene Verbindung zwischen Diagnostik und Planung.

Diese web4trainer-Funktion optimiert die trainingswissenschaftliche Steuerung und schlägt hiermit endlich eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Diagnostik und praxisorientierte Trainingsplanung.

Dies bedarf natürlich geschulter Einstellungen in der innovativen web4trainer Trainingsplattform.

Dazu eine kurze Erklärung der wichtigsten Zusammenhänge:
In der Trainingssoftware können in den Biometrischen Daten bei Leistungsdiagnostik verschiedenste Werte für Herzfrequenz, Leistung oder Zeitangaben hinterlegt werden.
In der Praxis hat sich die Verwendung von 5 individuellen Werten (also dem IW1 bis IW5) als am meisten geeignet erwiesen.
Nehmen wir den Wert IW1 (sprich Individueller Wert 1) als Beispiel, so können wir bei diesem Wert einen Herzfrequenzwert (z.B. 132) und einen Leistungswert in Watt (z.B. 180) hinterlegen. Dieser Wert in den Leistungsdiagnostik Daten des Athleten können dann im Trainingsplan mittels einer Variable angezeigt werden.
Gibt man z.B. im Trainingsplan die Variable %rpiw1% Hfz an, so ersetzt die Software die Variable gegen den tatsächlichen Wert des Athleten.
Beim Einsatz dieser Variable sind auch diverse Berechnungen wie Minus, Plus oder Prozent möglich, wodurch auch einfach gewisse Bereiche angezeigt werden können.

leistungsdiagnostik

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Verknüpfung von Leistungsdiagnostik Daten und Variablen sowie von Variablen und Intensitätsbereichen.

Folgende Zusammenhänge schlagen wir vor:
Die Variable IW1 beschreibt den ersten Laktatanstieg
IW2 die individuelle Aerobe Schwelle
IW3 ist mit Fingerspitzengefühl zu ermitteln und liegt zwischen individueller Aerober Schwelle und individueller Anaerober Schwelle ca. bei 2,5 – 3 mmol/l Laktat
IW4 beschreibt die individuelle Anaerobe Schwelle und
IW5 ist gleichbedeutend mit dem höchsten sinnvollen Trainingswert.

Der Zusammenhang zwischen Variable und Intensitätsbereiche kann folgendermaßen aussehen: (wir verwenden hier die Bezeichnungen REG/FB, GA1, GA2, EB und WSA)
IW1 = Obergrenze des REG/FB-Bereichs (Regeneration bzw. Überdistanz-Ausdauer)
IW2 = Obergrenze des GA1-Bereichs (extensive Grundlagenausdauer)
IW3 = Obergrenze des GA2-Bereichs (intensive Grundlagenausdauer)
IW4 = Obergrenze des EB-Bereichs (Schwellenbereich)
IW5 = Obergrenze des WSA-Bereichs (Wettkampf Spezifische Ausdauer)