Artikel-Schlagworte: „Lactat“
Montag, 22. März 2010
Einen großen Einfluss im Leistungs- und Energiestoffwechsel hat die Trittfrequenz. Je höher die Kontraktionsgeschwindigkeit ist, desto größer wird der Anteil an Muskelfasern. Dies wird an höheren Blutlactatspiegel bei gleicher Leistung ersichtlich. Die energiereichen Phosphate erhöhen sich dadurch auch, was zu einem höheren Ammoniakspiegel führt. Da die anaerobe Energiegewinnung einen geringeren Wirkungsgrad besitzt, sind hohe Trittfrequenzen energetisch ungünstig.
Die physiologische Wirkung gemessen an den physiologischen Parametern Herzfrequenz, Lactat und Sauerstoffaufnahme liegt das Optimum des physiologischen Wirkungsgrades bei sehr niedrigen Trittfrequenzen. Diese sind zusätzlich abhängig von der Höhe der Belastung.
Deutlich höhere Trittfrequenzen finden sich im Trainingsalltag aufgrund des biomechanischen Wirkungsgrad unter Berücksichtigung des Trägheitsmomentes der Beine bei höheren Trittfrequenzen.
Schlagworte:anaerobe Energiegewinnung, Beine, Belastung, biomechanischen Wirkungsgrad, Blutlactatspiegel, Energiegewinnung, Energiestoffwechsel, Herzfrequenz, hohe Trittfrequenzen, Kontraktionsgeschwindigkeit, Lactat, Leistungs- und Energiestoffwechsel, Muskelfasern, Radsport, Sauerstoffaufnahme, Trainingsalltag, Trittfrequenz, Trittfrequenz im Radsport, Wirkungsgrad
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Freitag, 5. März 2010
Unsere Muskulatur holt seine Energie vorwiegend aus dem Abbau von Kohlenhydraten. Für diese Verstoffwechslung wird, wenn möglich, Sauerstoff verwendet. Wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist, geschieht der ganze Vorgang unter aeroben Bedingungen. Durch das steigern des Trainingstempos wird der Sauerstoff knapper und die Zellen werden gezwungen Kohlenhydrate ohne Sauerstoff abzubauen. Man nennt dies anaerob (ohne Sauerstoff). Unter solchen Bedingungen entsteht als Abbauprodukt Milchsäure, auch Lactat genannt, welches in verschiedenen Organen abgebaut werden muss. Durch sehr hohe Belastungen kann es zu einer „Übersäuerung“ der Muskulatur kommen und der Körper zwingt dich zu einer starken Temporeduzierung.
Das Training an der anaeroben Schwelle macht nur Sinn, wenn eine gute Grundlagenausdauer vorhanden ist. Wenn man zu früh mit intensiven Einheiten beginnt läuft man Gefahr die ganz „Form“ kaputt zu machen. Dies Einheiten an der anaeroben Schwelle (5min bis 15min) sind zwar sehr effektiv, jedoch eine sehr hohe Belastung für den Körper und sollten deshalb nur in der Wettkampfvorbereitung absolviert werden mit zwei bis drei darauf folgende Trainingseinheiten in der aeroben Schwelle.
Nicht das Training macht dich schneller, sondern die Pausen dazwischen.
Der anaerobe Schwellenbereich liegt bei etwa 88 bis 90 % deiner maximalen Herzfrequenz. Durch sportmedizinische Leistungstests kann man diesen Schwellenbereich relativ genau festlegen.
Schlagworte:Abbau von Kohlenhydraten, Abbauprodukt, aeroben Bedingungen, aeroben Schwelle, anaerobe, anaerobe Schwellenbereich, anaeroben Schwelle, Energie, Grundlagenausdauer, hohe Belastungen, intensiven Einheiten, Kohlenhydrate, Lactat, maximalen Herzfrequenz, Milchsäure, Muskulatur, Pausen, Sauerstoff, Schwellenbereich, Schwellentraining, sportmedizinische Leistungstests, Temporeduzierung, Training, Trainingseinheiten, Trainingstempos, Übersäuerung, Wettkampfvorbereitung, Zellen
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Donnerstag, 25. Februar 2010
Als Muskelkater bezeichnet man Schmerzen die nach sportlicher Anstrengung, besonders nach intensiven Belastungen oder auch untrainierten Muskelpartien auftritt. Muskelkater tritt hauptsächlich bei ungeübten Sportlern auf, die sich überfordern und er macht sich auch erst einige Stunden nach der Sportlichen Betätigung bemerkbar.
Leider denkt jeder, dass Muskelkater von der hohen Milchsäuer (Lactat) kommt! Dies Aussage trifft leider nicht zu. Muskelkater sind feiner Risse in den Muskelfasern.
Wie kann man Muskelkater vermeiden:
Vorbeugen kann man dem Muskelkater, indem man am Anfang einer sportlichen Tätigkeit hohe Belastungen und extreme Bewegungsausschläge vermeidet. Sorgfältiges Aufwärmen und langsam gesteigerte Belastung sind weitere Voraussetzungen.
Was hilft am besten bei Muskelkater:
Da Muskelkater eine mechanische Verletzung ist, soll man das massieren oder intensive Belastungen vermeiden da die Muskulatur einer weiteren Verletzungsquelle ausgesetzt ist. Dehnen hilft auch nur bedingt und soll auf keinen Fall übertrieben werden.
Die beste Methode um den Muskelkater so schnell als möglich zu reduzieren sind sicher leichte Bewegungen mit leicht an- und abschwellenden Belastungen. Gut sind auch Maßnahmen die die Durchblutung anregen bzw. fördern, zb.: wärme Bäder und Sauna.
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Montag, 19. Oktober 2009
Lactat, in der Umgangssprache auch besser bekannt als Milchsäure das in der Skelettmuskulatur entsteht.
Ein gesunder Mensch hat im Ruhezustand ca. 1 mmol/l. Durch sportliche Aktivität entsteht eine begrenzte Bereitstellung von Sauerstoff und der Lactatwert steigt, da er für die benötigte Energie die Kohlenhydrate ohne Sauerstoff zerlegen muss.
Die 2 mmol/l Schwelle stellt die Grenze der aeroben Energiebereitstellung dar, wohingegen die 4 mmol/l Schwelle die sogenannte anaerobe Schwelle ist. Der Bereich zwischen 2 und 4 mmol/l ist der Übergangsbereich zwischen einer dominant aeroben und anaeroben Energiegewinnung.
Lactat Höchstwerte die von Schwimmern bzw. 400-m-Läufern erzielt wurden können bis zu 35 mmol/l gehen.
Leider sind die Grenzen nur Normwerte und nur selten auf ein einzelnes Individuum anwendbar. Außerdem sind Höhe der aeroben und anaeroben Schwelle stark von der betriebenen Sportart abhängig. So liegt die anaerobe Schwelle bei Ausdauersportlern meist deutlich unter 4 mmol, hingegen bei Sprintern meist deutlich darüber.
Lactat wird mittels Laborgeräten bei einer Lactatergometrie (Labortest) oder einen Feldstufentest (im Freien unter Trainingsbedingungen) gemessen.
Die Einbindung der Lactatwerte in der web4trainer Software:
Video 1
Video 2
Video 3

Schlagworte:400-m-Läufern, aeroben Energiebereitstellung, anaerobe Schwelle, Ausdauersportlern, Energie, Feldstufentest, Kohlenhydrate, Laborgeräten, Lactat, Lactat Höchstwerte, Lactatergometrie, Lactatwert, Milchsäure, Ruhezustand, Sauerstoff, Schwelle, Schwimmern, Skelettmuskulatur, Sportart, sportliche Aktivität, Sprintern, Übergangsbereich
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