Artikel-Schlagworte: „Krampfadern“

Muskelkrampf

Mittwoch, 27. April 2011

Ein Muskelkrampf (Spasmus) tritt plötzlich mit heftig einsetzenden Schmerzen auf. Die häufigsten Ursachen für sporttypische Muskelkrämpfe sind Magnesiummangel. Treten Krämpfe in Ruhezustand ein sprechen wir hingegen von Kalziummangel im Blut. Am häufigsten sind die Wadenmuskel und die Oberschenkelmuskulatur betroffen.

Faktoren die das Auftreten eines Muskelkrampfes begünstigen:

  • hoher Flüssigkeits- und Elektrolytverlust
  • zu enge Schuhe und/oder Strümpfe
  • Krampfadern
  • Infektionen
  • unzureichender Trainingszustand
  • Kälte
  • Veränderungen in der Muskulatur durch ältere Verletzungen

Vermeiden und lindern von Muskelkrämpfe:

Zur Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe sollte auf gründliches Aufwärmen, langsames Steigern der Belastung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und angepasste Ausrüstung geachtet werden. Ist ein Krampf aufgetreten, sollte die sportliche Aktivität unterbrochen werden. Durch Massage oder Dehnung des betreffenden Muskels kann ein Muskelkrampf in der Regel gelöst werden. Treten Muskelkrämpfe sehr häufig auf, sollten eventuelle spezifische Ursachen durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden.

Herz- Kreislaufsystem

Montag, 7. Dezember 2009

Das Herz- Kreislaufsystem setzt sich zusammen aus den kleinen und großen Körperkreislauf, die hintereinander geschalten werden. Verbunden sind diese über das Herz. Der großer Kreislauf (versorgt den Körper mit Nährstoffen) geht von der linken Herzseite aus mit der Mündung in den rechten Vorhof, der kleine Kreislauf (Gasaustausch) geht von der rechten Herzseite durch die Lunge und mündet in den linken Vorhof.

Wichtige Details zum Herz- Kreislauf

Gefäße die vom Herzen wegführen heißen Arterien.
Gefäße die zum Herzen hinströmen nennt man Venen.
Wenn Venen an der Oberfläche des Beines nicht mehr in der Lage sind das Blut ausreichend schnell zum Herzen zurück zu transportieren, dann entstehen Krampfadern.
Thrombosen entstehen in den tiefen Venen und werden durch die Verlangsamung des Blutflusses und das Bilden eines Blutpfropf hervorgerufen. Löst sich ein solches Blutpfropf und gelangt in die Lunge sprechen wir von einer Lungenembolie.

Sportherz

Als Sportherz bezeichnet man das erweiterte, auch hypertrophierte, gesunde Herz des trainierten Ausdauersportlers. Es ist gekennzeichnet durch einen vermehrten Kapillarisierung, durch einen gestärkten Herzmuskel, durch die Zunahme des Herzschlagvolumens in Ruhe und Belastung, (Absinken des Ruhe- und Belastungspuls,) durch eine Senkung des Sauerstoffbedarf des Herzmuskels in Ruhe, durch eine höhere Belastungsfähigkeit und durch eine geringere Anstrengung auf einer vorgegebenen Belastungsstufe. Das Sportherz bietet gesteigerte Leistungsvoraussetzungen für Ausdauerbelastungen.