Archiv für die Kategorie „Training“
Mittwoch, 8. Juni 2011
Jetzt gibt es ein Pugin für die web4trainer Plattform. Damit können die RestWise Daten vom Sportler direkt auf der web4trainer Plattform eingegeben werden und stehen so dem Trainer direkt zur weiteren Trainingssteuerung zur Verfügung.
Was ist Restwise?
Die Idee hinter Restwise beschäftigt sich mit der Frage wie man Erschöpfung messen kann. Denn nur so lässt sich die für viele Sportler quälende Frage klären:
Ist meine Trainingsbelastung ausreichende oder vielleicht doch zu hoch oder niedrig ?
Auf der Grundlage evidenz-basierter Forschung, streng geprüften, variablen Bewertungen und einem eigenen Algorithmus hat Restwise eine zum patent- angemeldete Lösung die diese Frage beantworten kann.
Weitere Infos auf www.restwise.de!
Schlagworte:Erholung, Restwise, Trainingsbelastung, Trainingssteuerung
Veröffentlicht in Training, Trainingsplattform | Keine Kommentare »
Montag, 23. Mai 2011
Der Hämatokrit bezeichnet den Anteil fester (zellulärer) Blutbestandteile am Gesamtvolumen des Bluts und wird ganz überwiegend von den roten Blutkörperchen bestimmt.
Der rote Blutfarbstoff Hämoglobin ist der wichtigste Bestandteil der roten Blutkörperchen. Er hat eine zentrale Funktion beim Sauerstofftransport von der Lunge zu den Geweben.
Normalbereich (Blut)
- Hämatokrit: Frauen 34–44 Vol% (0,34–0,44), Männer 36–48 Vol% (0,36–0,48)
- Hämoglobin: Frauen 12–15 g/dl, Männer 13,6–17,2 g/dl
Ursachen erhöhter/erniedrigter Werte
Hämatokrit und Hämoglobin verändern sich meist in gleicher Weise wie die roten Blutkörperchen. Auch die Ursachen erhöhter und erniedrigter Werte entsprechen sich im Wesentlichen und werden daher zusammenfassend bei den roten Blutkörperchen dargestellt.
Schlagworte:Blutbestandteile, Gesamtvolumen, Hämatokrit, Hämoglobin, Sauerstofftransport
Veröffentlicht in Training | Keine Kommentare »
Mittwoch, 27. April 2011
Ein Muskelkrampf (Spasmus) tritt plötzlich mit heftig einsetzenden Schmerzen auf. Die häufigsten Ursachen für sporttypische Muskelkrämpfe sind Magnesiummangel. Treten Krämpfe in Ruhezustand ein sprechen wir hingegen von Kalziummangel im Blut. Am häufigsten sind die Wadenmuskel und die Oberschenkelmuskulatur betroffen.
Faktoren die das Auftreten eines Muskelkrampfes begünstigen:
- hoher Flüssigkeits- und Elektrolytverlust
- zu enge Schuhe und/oder Strümpfe
- Krampfadern
- Infektionen
- unzureichender Trainingszustand
- Kälte
- Veränderungen in der Muskulatur durch ältere Verletzungen
Vermeiden und lindern von Muskelkrämpfe:
Zur Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe sollte auf gründliches Aufwärmen, langsames Steigern der Belastung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und angepasste Ausrüstung geachtet werden. Ist ein Krampf aufgetreten, sollte die sportliche Aktivität unterbrochen werden. Durch Massage oder Dehnung des betreffenden Muskels kann ein Muskelkrampf in der Regel gelöst werden. Treten Muskelkrämpfe sehr häufig auf, sollten eventuelle spezifische Ursachen durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden.
Schlagworte:ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Belastung, Blut, Elektrolytverlust, Flüssigkeitsverlust, Infektionen, Kälte, Kalziummangel, Krampfadern, Krämpfe, Magnesiummangel, Massage, Muskelkrampf, Muskulatur, Oberschenkelmuskulatur, Schmerzen, Spasmus, Wadenmuskel
Veröffentlicht in Training | 1 Kommentar »
Freitag, 11. März 2011
Um Leistung im Sport zu erzielen, muss der Lebenswichtige Sauerstoff (O2) nachgeliefert werden und das Kohlendioxid (CO2) abgegeben werden. Geregelt werden die Prozesse über das Atemzentrum wo es im Sport auch sehr wichtig ist die richtige Atemtechnik zu verwenden.
Eine Ausdauertrainierte Muskelzelle kann dem vorbeiströmenden Blut viel mehr Sauerstoff entnehmen als eine untrainierte Muskelzelle. Deshalb kann die bei Spitzensportler maximalle Sauerstoffaufnahme zwischen 75 und 80 ml pro Kilogramm Körpergewicht liegen. Werte ab 55 ml pro Kilogramm Körpergewicht werden normal nur bei Sportler gemessen.
Entscheiden für die maximale Sauerstoffaufnahme ist die Beatmung der Lunge, der Gasaustausch zwischen den Lungenkapillarblut, die Sauerstofftransportkapazität der Herz-Kreislauf-Systems, der gemeinsame Sauerstoffverbrauch aller ruhenden und arbeitenden Organsysteme, insbesondere die biochemische Ausstattung der arbeitenden Muskelzellen, das Blutvolumen und die Gesamtzahl aller Hämoglobinmoleküle.
Bei einer harten bzw. intensiven Belastung dürfte sicher der wichtigste leistungsbegrenzende Faktor die Höhe des Herzminutenvolumens und der Sauerstoffausschöpfung durch die arbeitende Muskelzelle sein. Auch die Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme durch Ausdauertraining ist genauso von der Steigerung des Herzminutenvolumens und von der verbesserten Sauerstoffausschöpfung durch die trainierte Muskelzelle abhängig wie vom optimalen Funktionszustand des Atmungssystems. Im übrigen bewirkt Ausdauertraining über eine verbesserte Atemtechnik eine tiefere Atmung, einen Anstieg des maximal möglichen Atemminutenvolumens und insgesamt eine Ökonomisierung der Atmung.
Schlagworte:Atemtechnik, Atemzentrum, Atmung, Ausdauertraining, Beatmung, Blutvolumen, CO2, Gasaustausch, Hämoglobinmoleküle, Herz-Kreislauf-Systems, Herzminutenvolumens, intensiven Belastung, Kohlendioxid, Leistung, Lunge, Lungenkapillarblut, maximale Sauerstoffaufnahme, Sauerstoff, Sauerstoffausschöpfung, Sauerstofftransportkapazität, Sauerstoffverbrauch, Spitzensportler
Veröffentlicht in Training | Keine Kommentare »
Freitag, 25. Februar 2011
Im Sport ist Schnelligkeit die Fähigkeit, auf einen Reiz/Signal in kürzester Zeit zu reagieren und zyklische/azyklische Bewegungen bei unterschiedlichen Widerständen mit höchster Geschwindigkeit auszuführen.
In der Praxis wird Schnelligkeit in folgende Punkte unterteilt:
Reaktionsschnelligkeit
Schnelligkeit zyklischer Bewegungen (Folge von motorischen Aktionen z.B. Sprint, Rudern, Schwimmen…)
Schnelligkeit azyklischer Bewegungen (motorische Einzelaktion z.B. Kugelstoßen, Smash, Absprung…)
Die zyklische Schnelligkeit (Lauf/Sprint) soll also die Fähigkeit sich mit höchstmöglicher Geschwindigkeit fortzubewegen, im Mittelpunkt stehen.
Die motorische Fähigkeit Schnelligkeit ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand anlagebedingt (Muskelfaserverteilung) und von daher nur in geringem Umfang trainierbar (100-m-Bestzeit kann durch entsprechendes Training um ca. 15-20% verbessert werden).
Faktoren die die Schnelligkeit bestimmen sind: Reaktionsschnelligkeit, Aktionsschnelligkeit (Beschleunigungsvermögen), Schnelligkeitsausdauer.
Schlagworte:Aktionsschnelligkeit, azyklische Bewegungen, Reaktionsschnelligkeit, Reiz, Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer, zyklische Bewegungen
Veröffentlicht in Training | 1 Kommentar »
Mittwoch, 16. Februar 2011
Durch die Schnellkraft wird im Muskel in möglichst kurzer Zeit eine möglichst große Spannung erzeugt bzw. die Fähigkeit eines Muskels Wiederstände mit möglichst großer Kontraktionsgeschwindigkeit zu überwinden. Je nach Sportart kommt es zu einer unterschiedlichen Gewichtung der einzelnen Einflussfaktoren auf die Schnellkraft.
Steht einem Sportler nur eine sehr geringe Zeitspanne (unter 250ms) zur Verfügung um den jeweiligen Impuls auszuüben, wie im Kampfsport, Fechten und Sprinten, so spielt die Höhe der Startkraft und die Größe des Kraftanstieges in möglichst kurzer Zeit (Explosivkraft) eine große Rolle. Steht dem Sportler eine größere Zeit zur Verfügung (über 300ms), so hängt die Schnellkraft von der allgemeinen Leistungsfähigkeit (Kraftausdauer, Maximalkraft…) des Muskels ab. Dies ist bei Sportarten wie Hammer-, Diskus- Speerwurf, der Fall.
Durch die Startkraft, Explosivkraft und den Schnellkraftindex wird die Größe des entstehenden Impulses bestimmt.
Als Startkraft wird die Kraft bezeichnet, die 50ms nach der Kontraktion beginnt.
Als Explosivkraft wird die durch den Maximalen Kraftanstieg innerhalb einer Kraft-Zeitkurve bestimmt, der bei maximal schneller Kontraktion gegen einen Wiederstand erzeugt wird. Der Schnellkraftindex ist definiert als maximale Kraft / maximale Zeit.
Schlagworte:Diskuswurf, Explosivkraft, Fechten, Hammerwurf, Impuls, Kampfsport, Kontraktion, Kraftausdauer, kurzer Zeit, Leistungsfähigkeit, Maximalkraft, Muskel, Schnellkraft, Schnellkraftindex, Speerwurf
Veröffentlicht in Training | Keine Kommentare »
Samstag, 31. Juli 2010
Der Begriff Koordination wird in verschiedenen Komponenten unterteilt: Reaktion, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus und Flexibilität. Diese koordinativen Fähigkeiten dienen zur Steuerung und Regulierung von Bewegungsabläufen und sollten daher in jeder Sportart trainiert werden.
Durch die Verbesserung des koordinativen Bereiches, werden zugleich auch noch Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit sowie der Ausdauerbereich verbessert. Für jede Komponente der Koordination existieren bestimmte Übungen, die zu einer Verbesserung der Reaktion, des Gleichgewichtes, des Rhythmusgefühls, der Orientierung und der Flexibilität beitragen.
Durch das gezielte Training der koordinativen Fähigkeiten kann man Verletzungen vorbeugen, was besonders für ältere Sportler wichtig ist.
Auch in der Rehabilitation und Regeneration spielen koordinative Übungen eine wichtige Rolle, um Bewegungsabläufe z.B. nach einer Verletzung wieder herzustellen.
Um eine optimale Leistung zu erzielen, ist es für jeden Sportler wichtig sich in allen Komponenten der Koordination grundlegenden Fähigkeiten an zu eignen. Koordinationstraining lässt sich in jedem Alter durchführen, speziell beim Training von Kindern soll es eine wichtige Rolle spielen. Je früher man mit dem koordinative Training beginnt umso besser ist es.
Die Aneignung einer guten Koordination und ihrer Komponenten zählt daher zu den wichtigsten Punkten eines Trainingsplans.
Schlagworte:Ausdauerbereich, Bewegungsabläufe, Bewegungsabläufen, Flexibilität, Gleichgewicht, Koordination, Koordinationstraining, Kraft, Orientierung, Reaktion, Regeneration, Rehabilitation, Rhythmus, Schnelligkeit, Training
Veröffentlicht in Training | Keine Kommentare »
Samstag, 3. April 2010
Aufwärmen bewirkt, dass die gesamte Muskulatur besser durchblutet wird, die kleinen Blutgefäße öffnen sich, dadurch sinkt der Gesamtgefäßwiderstand ab und die Herzfrequenz wird reduziert. In ruhiger Belastung werden Aktivitätshormone ausgeschüttet, welche die Beweglichkeit erleichtern und verbessern. Nervenimpulse werden schneller weitergeleitet und somit steigt auch die Sauerstoffauswertung deutlich an.
Ein aufgewärmter Muskel arbeitet also effizienter und man reduziert somit die Gefahr für Verletzungen.
Bei Wettkämpfe gilt die Regel, je intensiver die Belastung ist, umso länger und intensiver sollte auch die Aufwärmphase durchgeführt werden.
Für einen Marathonläufer langt ein ca. 10-minütiges Aufwärmen.
Hingegen für eine kürzere Wettkampfdistanz z. B. 3,5km oder 10km muss man sich gut aufwärmen, da die Strecken mit einen viel höheren Tempo angegangen werden. Sinnvoll ist auch das Einbauen von kurzen Intervalls.
Schlagworte:10-minütiges Aufwärmen, Aktivitätshormone, Aufwärmen, Aufwärmphase, Belastung, Gesamtgefäßwiderstand, Herzfrequenz, Marathonläufer, Nervenimpulse, Sauerstoffauswertung, Verletzungen, Wettkämpfe
Veröffentlicht in Training | Keine Kommentare »
Montag, 22. März 2010
Einen großen Einfluss im Leistungs- und Energiestoffwechsel hat die Trittfrequenz. Je höher die Kontraktionsgeschwindigkeit ist, desto größer wird der Anteil an Muskelfasern. Dies wird an höheren Blutlactatspiegel bei gleicher Leistung ersichtlich. Die energiereichen Phosphate erhöhen sich dadurch auch, was zu einem höheren Ammoniakspiegel führt. Da die anaerobe Energiegewinnung einen geringeren Wirkungsgrad besitzt, sind hohe Trittfrequenzen energetisch ungünstig.
Die physiologische Wirkung gemessen an den physiologischen Parametern Herzfrequenz, Lactat und Sauerstoffaufnahme liegt das Optimum des physiologischen Wirkungsgrades bei sehr niedrigen Trittfrequenzen. Diese sind zusätzlich abhängig von der Höhe der Belastung.
Deutlich höhere Trittfrequenzen finden sich im Trainingsalltag aufgrund des biomechanischen Wirkungsgrad unter Berücksichtigung des Trägheitsmomentes der Beine bei höheren Trittfrequenzen.
Schlagworte:anaerobe Energiegewinnung, Beine, Belastung, biomechanischen Wirkungsgrad, Blutlactatspiegel, Energiegewinnung, Energiestoffwechsel, Herzfrequenz, hohe Trittfrequenzen, Kontraktionsgeschwindigkeit, Lactat, Leistungs- und Energiestoffwechsel, Muskelfasern, Radsport, Sauerstoffaufnahme, Trainingsalltag, Trittfrequenz, Trittfrequenz im Radsport, Wirkungsgrad
Veröffentlicht in Training | Keine Kommentare »
Freitag, 5. März 2010
Unsere Muskulatur holt seine Energie vorwiegend aus dem Abbau von Kohlenhydraten. Für diese Verstoffwechslung wird, wenn möglich, Sauerstoff verwendet. Wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist, geschieht der ganze Vorgang unter aeroben Bedingungen. Durch das steigern des Trainingstempos wird der Sauerstoff knapper und die Zellen werden gezwungen Kohlenhydrate ohne Sauerstoff abzubauen. Man nennt dies anaerob (ohne Sauerstoff). Unter solchen Bedingungen entsteht als Abbauprodukt Milchsäure, auch Lactat genannt, welches in verschiedenen Organen abgebaut werden muss. Durch sehr hohe Belastungen kann es zu einer „Übersäuerung“ der Muskulatur kommen und der Körper zwingt dich zu einer starken Temporeduzierung.
Das Training an der anaeroben Schwelle macht nur Sinn, wenn eine gute Grundlagenausdauer vorhanden ist. Wenn man zu früh mit intensiven Einheiten beginnt läuft man Gefahr die ganz „Form“ kaputt zu machen. Dies Einheiten an der anaeroben Schwelle (5min bis 15min) sind zwar sehr effektiv, jedoch eine sehr hohe Belastung für den Körper und sollten deshalb nur in der Wettkampfvorbereitung absolviert werden mit zwei bis drei darauf folgende Trainingseinheiten in der aeroben Schwelle.
Nicht das Training macht dich schneller, sondern die Pausen dazwischen.
Der anaerobe Schwellenbereich liegt bei etwa 88 bis 90 % deiner maximalen Herzfrequenz. Durch sportmedizinische Leistungstests kann man diesen Schwellenbereich relativ genau festlegen.
Schlagworte:Abbau von Kohlenhydraten, Abbauprodukt, aeroben Bedingungen, aeroben Schwelle, anaerobe, anaerobe Schwellenbereich, anaeroben Schwelle, Energie, Grundlagenausdauer, hohe Belastungen, intensiven Einheiten, Kohlenhydrate, Lactat, maximalen Herzfrequenz, Milchsäure, Muskulatur, Pausen, Sauerstoff, Schwellenbereich, Schwellentraining, sportmedizinische Leistungstests, Temporeduzierung, Training, Trainingseinheiten, Trainingstempos, Übersäuerung, Wettkampfvorbereitung, Zellen
Veröffentlicht in Training | Keine Kommentare »