Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Dienstag, 3. November 2009
Leider wird der Begriff „Regeneration“ im Sport viel zu sehr unterschätzt obwohl er schon fast genau so viel Bedeutsamkeit wie das Training selber gewinnen soll.
Der Sinn der Regenerationsphase dient zur Wiederherstellung des physiologischen Gleichgewichtszustandes.
Je schwerer und erschöpfender das Training war umso länger benötigt man für die Regeneration.
Der Körper benötigt dann eine längere Zeit um die „Ordnung“ in seinen Gewebe, das biologische Ungleichgewicht wieder auszugleichen.
Krankheiten und Entzündungen beeinflussen die Regeneration negativ und natürlich auch nicht zu vergessen der Alltagsstress wie Arbeit, Familie, etc..
Am besten kann man die Regeneration durch die stetige Optimierung der Voraussetzungen nach Training und Wettkampf beeinflussen. Das um und auf ist auf die Signale im Körper zu hören und die nötige Zeit für die Regeneration zu geben.
Begünstigte Faktoren der Regeneration:
- Ausreichend Ruhe und Schlaf
- Regenerationsernährung: Gesund, Frisch, Vitaminreich
- Massagen
- Warmes Vollbad und warmes Duschen
- Sauna oder Dampfbad
- Aktive Erholung „Freizeit“ zum Beispiel spazieren gehen
- Entspannungstechniken und Meditation
Die Regeneration ist ein individueller Vorgang der bei jedem Sportler unterschiedliche Zeit in Anspruch nimmt. Junge Sportler regenerieren deutlich schneller als ältere Sportler. Der genaueste Indikator für den Zustand der Regeneration ist das Körpergefühl beim Training. Körper, Geist und Seele sollten stets eins sein.
Guter Schlaf, guter Appetit, normale Ruheherzfrequenz und das Gefühl gesund zu sein erhöhen die Lebensqualität und somit die Regeneration.
Anhand der Tagesinformationen in unserer Plattform können Sie Ihren Sportler genauestens kontrollieren in Sachen Regeneration (hier ein Screenshot)

Regenerationsphase
- 4-8 min Auffüllung der Creatin-Phosphat-Speicher
- 20 min Herzschlagfrequenz und Blutdruck normalisieren sich
- 30 min Laktat-Konzentration sinkt auf Normalwert (2-3 mmol/l)
- 60 min Anstieg der Proteinbiosynthese in der beanspruchten Muskulatur
- 90 min Umschlag von der katabolen (abbauenden) in die überwiegend anabole (aufbauenden) Stoffwechsellage
- 2 Std Erste Wiederherstellung der ermüdeten Muskulatur (Regeneration gestörter neuromuskulärer und sensomotorischer Funktionen
- 6 Std – 1 Tag Ausgleich im Flüssigkeitshaushalt / Rückbildung der Blutverdickung
- 1 Tag Wiederauffüllung des Leberglykogens
- 2-7 Tage Auffüllung des Muskelglykogens in beanspruchter Muskulatur
- 3-4 Tage Wiederherstellung der verminderten Immunabwehr
- 3-5 Tage Auffüllung muskulärer Fettspeicher
- 7-14 Tage Normalisierung verminderter Muskelausdauerleistung
Schlagworte:Aktive Erholung, Alltagsstress, ältere Sportler, anabole Stoffwechsellage, Arbeit, biologische Ungleichgewicht, Blutdruck, Blutverdickung, Creatin-Phosphat-Speicher, Dampfbad, Entspannungstechniken, Entzündungen, ermüdeten Muskulatur, Familie, Flüssigkeitshaushalt, Geist, Gewebe, Immunabwehr, Junge Sportler, katabolen Stoffwechsellage, Körper, Körpergefühl, Krankheiten, Laktat-Konzentration, Lebensqualität, Leberglykogens, Massagen, Meditation, Muskelausdauerleistung, Muskelglykogens, muskulärer Fettspeicher, Muskulatur, physiologischen Gleichgewichtszustandes, Proteinbiosynthese, Regeneration, Regeneration negativ, Regenerationsernährung, Regenerationsphase, Ruhe und Schlaf, Ruheherzfrequenz, Sauna, Seele, Signale im Körper, stetige Optimierung, Training, Warmes Vollbad, Wettkampf
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Dienstag, 27. Oktober 2009
Das um und auf für eine optimale Regeneration und die Leistungsfähigkeit eines gesunden Sportlers ist die Beweglichkeit.
Die Beweglichkeit wird meist zwischen allgemeiner und spezieller (sportartspezifischer) Beweglichkeit unterschieden.
Dehnen bezeichnet eine durch interne und/oder externe Kraft ausgelöste Bewegungsform mit dem Ziel der Verbesserung der muskulären Flexibilität und/oder der Beweglichkeit eines Muskel-Gelenk Systems.
Beweglichkeitstraining wird eine große Bandbreite an positiven Effekten zugeschrieben. Dies sind beispielsweise Verlängerung von Muskeln, Verbesserung der Entspannungsfähigkeit, Linderung von Muskelkater oder auch Prävention von Muskelverletzungen.
Dehnen erscheint als Trainingsmethode mit grundlegender Bedeutung für fast alle Bereiche des Sports und der Bewegungstherapie zu gewinnen.
Gute Beweglichkeit ergibt sich aus:
• der Kraft, um den anatomisch gegebenen Bewegungsspielraum zu erreichen
• der inter- und intramuskulären Koordination
• dem Zusammenspiel der elastischen Eigenschaften von Sehnen, Bändern und Muskeln
Hier noch ein Screenshot aus der web4trainer Plattform wo sie zu jedem Training Ihre Dehnübungen anhängen können.

Schlagworte:Bändern, Beweglichkeit, Beweglichkeitstraining, Bewegungsform, Bewegungsspielraum, Bewegungstherapie, Dehnen, elastischen Eigenschaften, Entspannungsfähigkeit, externe Kraft, gesunden Sportlers, Gute Beweglichkeit, inter- und intramuskulären Koordination, interne Kraft, Kraft, Leistungsfähigkeit, Muskel-Gelenk, Muskelkater, Muskeln, Muskelverletzungen, muskulären Flexibilität, positiven Effekten, Prävention, Regeneration, Sehnen, sportartspezifischer, Trainingsmethode
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Montag, 19. Oktober 2009
Lactat, in der Umgangssprache auch besser bekannt als Milchsäure das in der Skelettmuskulatur entsteht.
Ein gesunder Mensch hat im Ruhezustand ca. 1 mmol/l. Durch sportliche Aktivität entsteht eine begrenzte Bereitstellung von Sauerstoff und der Lactatwert steigt, da er für die benötigte Energie die Kohlenhydrate ohne Sauerstoff zerlegen muss.
Die 2 mmol/l Schwelle stellt die Grenze der aeroben Energiebereitstellung dar, wohingegen die 4 mmol/l Schwelle die sogenannte anaerobe Schwelle ist. Der Bereich zwischen 2 und 4 mmol/l ist der Übergangsbereich zwischen einer dominant aeroben und anaeroben Energiegewinnung.
Lactat Höchstwerte die von Schwimmern bzw. 400-m-Läufern erzielt wurden können bis zu 35 mmol/l gehen.
Leider sind die Grenzen nur Normwerte und nur selten auf ein einzelnes Individuum anwendbar. Außerdem sind Höhe der aeroben und anaeroben Schwelle stark von der betriebenen Sportart abhängig. So liegt die anaerobe Schwelle bei Ausdauersportlern meist deutlich unter 4 mmol, hingegen bei Sprintern meist deutlich darüber.
Lactat wird mittels Laborgeräten bei einer Lactatergometrie (Labortest) oder einen Feldstufentest (im Freien unter Trainingsbedingungen) gemessen.
Die Einbindung der Lactatwerte in der web4trainer Software:
Video 1
Video 2
Video 3

Schlagworte:400-m-Läufern, aeroben Energiebereitstellung, anaerobe Schwelle, Ausdauersportlern, Energie, Feldstufentest, Kohlenhydrate, Laborgeräten, Lactat, Lactat Höchstwerte, Lactatergometrie, Lactatwert, Milchsäure, Ruhezustand, Sauerstoff, Schwelle, Schwimmern, Skelettmuskulatur, Sportart, sportliche Aktivität, Sprintern, Übergangsbereich
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
Superkompensation, oder auch Überkompensation genannt, ist ein Modell (Prinzip) zur Leistungserhaltung, bzw. Leistungssteigerung.
Das Prinzip der Superkompensation besagt, dass der Körper nach einer starken Trainingsbelastung (Oberschwellenbereich) und einer darauf folgende Erholung die Leistungsfähigkeit über das ursprüngliche Niveau hinaus steigert.
Das um und auf nach der Superkompensation ist sicher die darauf folgenden Regeneration, denn wir wissen, in der Regenerationsphase erholt sich der Körper und der Muskel wächst.
Wie viel Tage die Superkompensation vor dem Wettkampf ausgeübt werden soll und in welchem Maß ist je nach Sportler, Sportart und Regenerationsfähigkeit abhängig.
Profisportler wissen ganz genau wie ihr Körper funktioniert und wie viel Tage sie ihre Superkompensation vor dem Wettkampf ausüben sollen.
Ein guter Trainer kann auch oft Gold wert sein.
Wichtig ist selbst Erfahrungen zu sammeln, auf den Körper zu hören wie er reagiert und sicherlich die Ernährung abzustimmen. (Kohlenhydratspeicher aufzufüllen und genügend Eiweiß zuführen denn Eiweiß verkürzt die Regenerationsphase. Wichtig: Eiweiß und Kohlenhydrate getrennt nehmen).
Hier der Screenshot eines harten Intervalltrainings, welches nach 2-3 regenerativen Tagen eine Superkompensation bewirken kann.
LINK

Schlagworte:Eiweiß, Erfahrungen, Erholung, Gold, Kohlenhydratspeicher, Körper, Leistungserhaltung, Leistungssteigerung, Musterbeispieles, Oberschwellenbereich, Profisportler, Regenerationsfähigkeit, Regenerationsphase, Screenshot, Sportler, Superkompensation, Trainingsbelastung, Überkompensation, Wettkampf
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Montag, 28. September 2009
Tiroler Meisterschaften Berg MTB Elite
1. Platz Laimgruber Bernhard (mountainbiker.at)
3. Platz Kimmel Manfred (Raiffeisen Radteam Tirol)
4. Platz Mitterdorfer Markus (RC ARBÖ Bike Point Innsbruck)
Tiroler Meisterschaften Berg Strasse Elite
3. Platz Moser Markus (Raiffeisen Radteam Tirol)
4. Platz Fankhauser Clemens (ELK Radteam)
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Montag, 21. September 2009
Vuelta A Espana
Gesamt
43. Platz Christian Knees (Ger) Milram
83. Platz Dominik Roels (Ger) Milram
out. Platz Thomas Rohregger (Aut) Milram
Marathon-EM Otepää
1. Platz U23 Federspiel Daniel (SRM-Stevens)
4. Stubaier Mountainking 2009
4. Platz LAIMGRUBER Bernhard (mountainbiker.at)
Österr. Staatsmeisterschaft – Einzelzeitfahren – Elite U23
17. Platz FANKHAUSER Clemens (Elk Haus)
15. internationale Kufsteiner
5. Platz KIMMEL Manfred (Union Raiffeisen Radteam Tirol)
Schlagworte:Einzelzeitfahren, Österr. Staatsmeisterschaft, Stubaier Mountainking, Vuelta A Espana
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Montag, 14. September 2009
Vuelta A Espana
Gesamt
46. Platz Christian Knees (Ger) Milram
115. Platz Dominik Roels (Ger) Milram
out. Platz Thomas Rohregger (Aut) Milram
13. Schwazer Radsporttage
7. Platz TRAMPUSCH Gerhard (Team Elk Haus)
25. Platz TAZREITER Georg (Die Niederösterreichische Rad Union)
47. Platz MOSER Markus (Raiffeisen Radteam Tirol)
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Montag, 7. September 2009
Vuelta A Espana
Gesamt
33. Platz Thomas Rohregger (Aut) Milram
78. Platz Christian Knees (Ger) Milram
104. Platz Dominik Roels (Ger) Milram
ÖM Berg der Amateure
1. Platz LAIMGRUBER Bernhard (KTM-Mountainbiker.at/T)
Top Six Marathon GRANITBEISSER
3. Platz STROBL Thomas (ARBÖ Merida Polizei Wien)
Bergrennen in Telfs
5. Platz Kimmel Manfred (Union Raiffeisen Radteam Tirol)
Schlagworte:ÖM Berg, Rohregger, Top Six, Vuelta A Espana
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Freitag, 31. Juli 2009
Web4trainer Athlet Christian Knees (Ger) vom Team Milram belegt nach einer mehr als soliden Tour de France den hervorragenden 21. Platz in der Gesamtwertung.
Thomas Rohregger, der nach dem Giro d Italia und der Tour de Suisse in eine wohlverdiente 2-wöchige Pause ging, bereitet sich nach dem Weltcup Rennen in San Sebastian direkt in der Höhenlage der Sierra Nevada in Andalusien auf die Spanienrundfahrt – die Vuelta – vor.
Das Ziel von Web4trainer ist es bei den drei 3-wöchigen Rundfahrten wie Giro, Tour und Vuelta einen Athleten unter die 30 Bestplatzierten in der Gesamtwertung zu bringen. Dass diese Leistungen „sauber“ erzielt werden können, auf Trainingssteuerung basierend, ist zu einem gewissen Teil auch den Möglichkeiten von web4trainer zuzuschreiben!

Thomas Rohregger
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Mittwoch, 10. Juni 2009
In der Juni Ausgabe Europas größter Radsportzeitschrift beschreibt ein motivierter Hobby-Radsportler seinen Weg vom „Ich mach alles selber“ Sportler, zum umfassend betreuten Athleten.
Dabei werden die Vorzüge aufgezeigt, welche durch gezieltes Coaching erreicht werden können.
Der Sportwissenschaftler und web4trainer-Kunde Dan Lorang, mit seiner Firma Training Concepts und Coaching, steht dabei im Mittelpunkt.
Wobei Dan Lorang wiederum web4trainer als zentrales Element seiner Beratungstätigkeit und dem dadurch erzielten Erfolg bezeichnet.
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