Koordinationstraining

31. Juli 2010

Der Begriff Koordination wird in verschiedenen Komponenten unterteilt: Reaktion, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus und Flexibilität. Diese koordinativen Fähigkeiten dienen zur Steuerung und Regulierung von Bewegungsabläufen und sollten daher in jeder Sportart trainiert werden.

Durch die Verbesserung des koordinativen Bereiches, werden zugleich auch noch Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit sowie der Ausdauerbereich verbessert. Für jede Komponente der Koordination existieren bestimmte Übungen, die zu einer Verbesserung der Reaktion, des Gleichgewichtes, des Rhythmusgefühls, der Orientierung und der Flexibilität beitragen.
Durch das gezielte Training der koordinativen Fähigkeiten kann man Verletzungen vorbeugen, was besonders für ältere Sportler wichtig ist.
Auch in der Rehabilitation und Regeneration spielen koordinative Übungen eine wichtige Rolle, um Bewegungsabläufe z.B. nach einer Verletzung wieder herzustellen.

Um eine optimale Leistung zu erzielen, ist es für jeden Sportler wichtig sich in allen Komponenten der Koordination grundlegenden Fähigkeiten an zu eignen.  Koordinationstraining lässt sich in jedem Alter durchführen, speziell beim Training von Kindern soll es eine wichtige Rolle spielen. Je früher man mit dem koordinative Training beginnt umso besser ist es.

Die Aneignung einer guten Koordination und ihrer Komponenten zählt daher zu den wichtigsten Punkten eines Trainingsplans.

Eva Dollinger: Siegerin des Ironman Austria 2010

7. Juli 2010
web4trainer gratuliert Eva Dollinger zu Ihrem Sieg in Klagenfurt.
Eva Dollinger´s Training wird seit über 6 Jahren durch ihren Ehemann, Trainer und Mitbegründer der Trainingsplattform web4trainer geplant und analysiert.
Zusammen mit den Ergebnissen des HRV-Coaching von Mag. Anton Kesselbacher wird die Trainingsbelastung angepasst und auf den Tag-X punktgenau gesteuert!

Triumph für österreichische Triathletin:
Die Tirolerin Eva Dollinger hat am Sonntag als zweite österreichische Triathletin nach Kate Allen den Ironman Austria gewonnen.
Die 32-Jährige war im August 2008 noch bei den Spielen in Peking über die Olympische Distanz dabei, wechselte danach auf die Ironman-Strecke. Sie lief im Strandbad Klagenfurt mit der Zeit von 9:18:50 Stunden ein, mit 16 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Dänin Karina Ottosen.
“So ein Sieg ergibt sich”, sagte die Tirolerin nüchtern. “Der Zeitpunkt war wahrscheinlich reif zum Gewinnen.” Emotionen zeigte die 32-Jährige aber doch. “Mir sind im Ziel die Tränen gekommen. Das Schwimmen war okay. Am Rad habe ich mich zurückgenommen, aber trotzdem Krämpfe bekommen. Der Regen war ein Segen. Meine Beine waren müde, aber das Publikum hat mich ins Ziel getragen.”

Ergebnisse Damen
1. Eva Dollinger (AUT) 9:18:50 Stunden (52:06,5:02:02, 3:20:14) – 2. Karina Ottosen (DEN) 9:34:50 (54:54, 5:13:56, 3:20:48) – 3. Beate Görtz (GER) 9:38:56 (1:05:34, 5:05:34, 3:20:45) – 4. Simone Helfenschneider-Ofner (AUT) 9:41:19 – 5. Michaela Rudolf (AUT) 9:43:03 – 6. Barbara Tesar (AUT) 9:43:27

athlosoft PROFESSIONAL

25. Juni 2010

athlosoft PROFESSIONAL

athlosoft PROFESSIONAL ist jetzt erhältlich. Es beinhaltet sämtliche Funktionen von athlosoft MOBILE:

  • Data Upload
  • Live Tracking
  • Automatischer Datenexport
  • Multiple Athleten
  • Multiple Sportsausrüstung
  • Rundenfunktion

Zusätzlich beinhaltet  athlosoft PROFESSIONAL Funktionen, die ganz auf die Bedürfnisse von Profisportlern zugeschnitten sind. Es verarbeitet und sendet zudem Daten von und an Drittanbietern:

  • Power Meter (SRM, Cyclops, Quarq)
  • Integration mit web4trainer
  • EKG-Integration

Ausdauertraining

22. Mai 2010

Neben den richtigen Trainingsumfang ist auch die richtig gewählte Belastungsintensität entscheidend für einen optimalen Trainingseffekt mit der damit verbundenen Leistungssteigerung. Wählt man eine zu niedrige Trainingsintensität bringt es keinen erwünschten Trainingserfolg im Sinne einer Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit mit sich, auf der anderen Seite führt eine für den individuellen Trainingszustand zu hohe Belastungsintensität mit unzureichender Erholungsmöglichkeit zwangsläufig zum sog. Übertraining - es kommt zur Leistungsstagnation bzw. sogar zum Leistungsabfall.

Somit ist das um und auf die richtige „Dosis“ der Belastung und das Einhalten der medizinischen Trainingslehre.

Am besten kann man das Ausdauertraining mit einem Lactatgerät steuern, da die Werte zu 100% aus dem Blut entnommen werden und somit stimmten. Leider ist dieser Test sehr aufwendig und kann nicht alle paar Minuten beim Sportler durchgeführt werden.
In der Regel werden 3 bis 5 Lactattest pro Jahr empfohlen wo der Sportmediziner die genauen Pulsparameter heraus rechnen und somit an den Sportler weiter geben kann.

Live Tracking der BMC Fahrer bei der Tour de Romandie

28. April 2010

Das BMC racing team wird ab heute bei der Tour de Romandie mit dem von unserem Partner athlosoft entwickelten “real time data telemetry” System starten. Folgende drei BMC Fahrer tragen es:

  • S. Morabito
  • A. Moos
  • D. Wyss

Ausgestattet sind sie mit den athlosoft Sensoren (ERGOCAD und ERGOHxM) zusammen mit der athlosoft TRACKBOX. Verfolge nun die aktuelle Position, die Herzfrequenz, Kadenz, aktuelle Höhe, Watt und sogar den aktuell genutzten Gang.

…. auf der folgenden Web Site: www.athlosoft.com/live

Die Startzeiten findest Du unter: http://www.tourderomandie.ch

Weiters wurde nun auch die athlosoft MOBILE Version 1.3 released. Diese ist nun vollständig kompatibel mit web4trainer. Das heisst, nach dem Training einfach “Stop” drücken, die Trainingseinheit wird direkt in die web4trainer Plattform übertragen und steht dem Trainer für detaillierte Analysen zur Verfügung. Mehr Infos auf athlosoft.com

Aufwärmen

3. April 2010

Aufwärmen bewirkt, dass die gesamte Muskulatur besser durchblutet wird, die kleinen Blutgefäße öffnen sich, dadurch sinkt der Gesamtgefäßwiderstand ab und die Herzfrequenz wird reduziert. In ruhiger Belastung werden Aktivitätshormone ausgeschüttet, welche die Beweglichkeit erleichtern und verbessern. Nervenimpulse werden schneller weitergeleitet und somit steigt auch die Sauerstoffauswertung deutlich an.
Ein aufgewärmter Muskel arbeitet also effizienter und man reduziert somit die Gefahr für Verletzungen.

Bei Wettkämpfe gilt die Regel, je intensiver die Belastung ist, umso länger und intensiver sollte auch die Aufwärmphase durchgeführt werden.

Für einen Marathonläufer langt ein ca. 10-minütiges Aufwärmen.
Hingegen für eine kürzere Wettkampfdistanz z. B. 3,5km oder 10km muss man sich gut aufwärmen, da die Strecken mit einen viel höheren Tempo angegangen werden. Sinnvoll ist auch das Einbauen von kurzen Intervalls.

Trittfrequenz im Radsport

22. März 2010

Einen großen Einfluss im Leistungs- und Energiestoffwechsel hat die Trittfrequenz. Je höher die Kontraktionsgeschwindigkeit ist, desto größer wird der Anteil an Muskelfasern. Dies wird an höheren Blutlactatspiegel bei gleicher Leistung ersichtlich. Die energiereichen Phosphate erhöhen sich dadurch auch, was zu einem höheren Ammoniakspiegel führt.  Da die anaerobe Energiegewinnung einen geringeren Wirkungsgrad besitzt, sind hohe Trittfrequenzen energetisch ungünstig.
Die physiologische Wirkung gemessen an den physiologischen Parametern Herzfrequenz, Lactat und Sauerstoffaufnahme liegt das Optimum des physiologischen Wirkungsgrades bei sehr niedrigen Trittfrequenzen. Diese sind zusätzlich abhängig von der Höhe der Belastung.

Deutlich höhere Trittfrequenzen finden sich im Trainingsalltag aufgrund des biomechanischen Wirkungsgrad unter Berücksichtigung des Trägheitsmomentes der Beine bei höheren Trittfrequenzen.

Ciclosport Kompatibilität

5. März 2010
Ciclosport

Mit heutigem Plattform Software Update ist web4trainer nun auch kompatibel mit Ciclosport HAC4/HAC5 und anderer Geräte dieses Herstellers.

Das bedeutet, es können nun problemlos .tur Dateien in web4trainer importiert und ausgewertet werden!


Noch etwas anderes am Rande:

In der Nacht vom 11. März 2010 auf den 12. März 2010 zwischen ca. 23:00 Uhr und 06:00 Uhr wird es aufgrund notwendiger Umstrukturierungen innerhalb des Rechenzentrums zu Ausfällen unserer web4trainer Dienste kommen.

Wir bitten dies zu entschuldigen und vielen Dank für Ihr Verständnis!

Schwellentraining

5. März 2010

Unsere Muskulatur holt seine Energie vorwiegend aus dem Abbau von Kohlenhydraten. Für diese Verstoffwechslung wird, wenn möglich, Sauerstoff verwendet. Wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist, geschieht der ganze Vorgang unter aeroben Bedingungen. Durch das steigern des Trainingstempos wird der Sauerstoff knapper und die Zellen werden gezwungen Kohlenhydrate ohne Sauerstoff abzubauen. Man nennt dies anaerob (ohne Sauerstoff). Unter solchen Bedingungen entsteht als Abbauprodukt Milchsäure, auch Lactat genannt, welches in verschiedenen Organen abgebaut werden muss. Durch sehr hohe Belastungen kann es zu einer „Übersäuerung“ der Muskulatur kommen und der Körper zwingt dich zu einer starken Temporeduzierung.

Das Training an der anaeroben Schwelle macht nur Sinn, wenn eine gute Grundlagenausdauer vorhanden ist. Wenn man zu früh mit intensiven Einheiten beginnt läuft man Gefahr die ganz „Form“ kaputt zu machen. Dies Einheiten an der anaeroben Schwelle (5min bis 15min) sind zwar sehr effektiv, jedoch eine sehr hohe Belastung für den Körper und sollten deshalb nur in der Wettkampfvorbereitung absolviert werden mit zwei bis drei darauf folgende Trainingseinheiten in der aeroben Schwelle.

Nicht das Training macht dich schneller, sondern die Pausen dazwischen.

Der anaerobe Schwellenbereich liegt bei etwa 88 bis 90 % deiner maximalen Herzfrequenz. Durch sportmedizinische Leistungstests kann man diesen Schwellenbereich relativ genau festlegen.

Muskelkater

25. Februar 2010

Als Muskelkater bezeichnet man Schmerzen die nach sportlicher Anstrengung, besonders nach intensiven Belastungen oder auch untrainierten Muskelpartien auftritt. Muskelkater tritt hauptsächlich bei ungeübten Sportlern auf, die sich überfordern und er macht sich auch erst einige Stunden nach der Sportlichen Betätigung bemerkbar.

Leider denkt jeder, dass Muskelkater von der hohen Milchsäuer (Lactat) kommt! Dies Aussage trifft leider nicht zu. Muskelkater sind feiner Risse in den Muskelfasern.

Wie kann man Muskelkater vermeiden:

Vorbeugen kann man dem Muskelkater, indem man am Anfang einer sportlichen Tätigkeit hohe Belastungen und extreme Bewegungsausschläge vermeidet. Sorgfältiges Aufwärmen und langsam gesteigerte Belastung sind weitere Voraussetzungen.

Was hilft am besten bei Muskelkater:

Da Muskelkater eine mechanische Verletzung ist, soll man das massieren oder intensive Belastungen vermeiden da die Muskulatur einer weiteren Verletzungsquelle ausgesetzt ist. Dehnen hilft auch nur bedingt und soll auf keinen Fall übertrieben werden.
Die beste Methode um den Muskelkater so schnell als möglich zu reduzieren sind sicher leichte Bewegungen mit leicht an- und abschwellenden Belastungen. Gut sind auch Maßnahmen die die Durchblutung anregen bzw. fördern, zb.: wärme Bäder und Sauna.